Eine SBOM (Software Bill of Materials) listet alle Komponenten Ihrer Software maschinenlesbar auf und macht die Lieferkette transparent. Der EU Cyber Resilience Act macht sie zur Herstellerpflicht: Meldepflichten ab dem 11. September 2026, volle Anwendbarkeit ab Dezember 2027. Wir führen SBOM-Prozesse herstellerneutral ein: Toolauswahl, CI/CD-Automatisierung, VEX, Schwachstellenanbindung und CRA-konforme Nachweisführung.
Bereit für den nächsten Schritt?
Schnell, einfach und absolut unverbindlich.
Oder kontaktieren Sie uns direkt:










Erfolgreiche SBOM-Implementierung erfordert eine ganzheitliche Betrachtung von Technologie, Prozessen und Partnerschaften. Automatisierung und kontinuierliche Verbesserung sind entscheidend für nachhaltige Supply Chain Security und CRA-Compliance.
Jahre Erfahrung
Mitarbeiter
Projekte
Wir starten bei den Produkten mit den frühesten CRA-Fristen und bringen SBOM-Erzeugung, Verwaltung und Schwachstellenanbindung nacheinander in den Regelbetrieb.
Phase 1, Readiness (Woche 1 bis 2): Produktinventar, CRA-Betroffenheit je Produkt, Build-Landschaft, Gap gegen BSI TR-03183-2.
Output: Roadmap mit Prioritaeten.
Phase 2, Pilot (Woche 3 bis 4): Toolauswahl im PoC an einem realen Produkt, Formatentscheidung CycloneDX oder SPDX, erste automatisch erzeugte SBOM im Build.
Phase 3, Rollout: Pipeline-Integration ueber alle betroffenen Produkte, zentrale Ablage mit Versionierung, Signierung der Artefakte.
Phase 4, Betrieb: Dependency-Track oder vergleichbare Plattform, kontinuierlicher CVE-Abgleich, VEX-Prozess, Anbindung an Schwachstellen- und Meldeprozesse.
Phase 5, Lieferkette und Nachweis: Lieferanten-SBOMs einfordern und pruefen, CRA-Dokumentation nach Anhang VII, Vorbereitung auf BSI- und Kundenaudits.
"SBOM-Implementierung ist der Schlüssel zu transparenter und sicherer Supply Chain im Cyber Resilience Act. Unsere Kunden profitieren von strategischen SBOM-Ansätzen, die nicht nur Compliance gewährleisten, sondern auch operative Exzellenz durch verbesserte Transparenz, proaktives Vulnerability Management und vertrauensvolle Partnerschaften entlang der gesamten Wertschöpfungskette schaffen."

Head of Informationssicherheit, Cyber Security
Expertise & Erfahrung:
10+ Jahre Erfahrung, CISA, CISM, Lead Auditor, DORA, NIS2, BCM, Cyber- und Informationssicherheit
Wir bieten Ihnen maßgeschneiderte Lösungen für Ihre digitale Transformation
Bestandsaufnahme in ein bis zwei Wochen: Welche Produkte brauchen SBOMs, welche Build-Prozesse existieren, wo stehen Sie gegenüber CRA Anhang I und BSI TR-03183-2.
Herstellerneutrale Auswahl: CycloneDX oder SPDX, Syft, Trivy, Microsoft SBOM Tool oder Plattform-Generatoren, passend zu Ihrer Build-Landschaft.
SBOM-Erzeugung als fester Schritt in jeder Pipeline: automatisch, versioniert, signiert. Manuell gepflegte SBOMs veralten mit dem ersten Release.
SBOMs entfalten Wert erst im Betrieb: kontinuierlicher Abgleich gegen CVE-Feeds, VEX-Statements für Nichtbetroffenheit, Anschluss an Ihr Schwachstellenmanagement.
Die SBOM als Teil der technischen Dokumentation nach CRA Anhang VII: vorlagefähig für das BSI, belastbar im Konformitätsbewertungsverfahren.
SBOMs Ihrer Zulieferer einfordern, prüfen und zusammenführen: Vertragsklauseln, Qualitätskriterien und der Umgang mit unvollständigen Lieferungen.
Wählen Sie den passenden Bereich für Ihre Anforderungen
Das BSI ueberwacht als Marktaufsichtsbehoerde die CRA-Konformitaet digitaler Produkte in Deutschland. Ab September 2026 gilt die Schwachstellen-Meldepflicht, bis Dezember 2027 muessen alle Hersteller compliant sein. Wir begleiten Sie durch alle BSI-CRA-Anforderungen.
Der Cyber Resilience Act stellt umfassende Anforderungen an Hersteller digitaler Produkte. Security by Design, SBOM-Pflicht, Schwachstellen-Meldepflicht ab September 2026 und CE-Konformitaetsbewertung bis Dezember 2027.
Systematische CRA-Audits pruefen die Einhaltung aller Cyber Resilience Act Anforderungen. Von der Gap-Analyse ueber die Konformitaetsbewertung nach Modul A, B, C oder H bis zur BSI-Marktueberwachungsvorbereitung, mit klarem Fahrplan fuer die Fristen ab Juni 2026.
Die CRA-Zertifizierung sichert die Konformitaet Ihrer digitalen Produkte mit dem Cyber Resilience Act. Von der Selbstbewertung bis zur Drittanbieter-Konformitaetspruefung.
Vollstaendige CRA-Compliance fuer Hersteller digitaler Produkte. Von Security by Design ueber Schwachstellenmanagement bis zur CE-Kennzeichnung. Deadline: Dezember 2027.
Die CRA-Konformitaetsbewertung weist nach, dass Ihr Produkt alle Cybersicherheitsanforderungen erfuellt. Verschiedene Module je nach Risikoklasse bis zur CE-Kennzeichnung.
Der EU Cyber Resilience Act verstaendlich auf Deutsch zusammengefasst. Ab September 2026 gilt die Schwachstellen-Meldepflicht, ab Dezember 2027 muessen alle digitalen Produkte CRA-konform sein. Erfahren Sie, welche Anforderungen das BSI ueberwacht und was deutsche Hersteller jetzt tun muessen.
Das BSI ueberwacht als nationale Marktueberwachungsbehoerde die CRA-Konformitaet. Erfahren Sie alles ueber Pruefverfahren, Korrekturmassnahmen und moegliche Sanktionen.
Der EU Cyber Resilience Act (CRA) Anhang I definiert 13 verbindliche Produktsicherheitsanforderungen fuer digitale Produkte. Von Security by Design über SBOM-Dokumentation bis zu Schwachstellenmanagement, diese Anforderungen gelten ab Dezember 2027 fuer alle Hersteller. ADVISORI unterstuetzt Sie bei der vollstaendigen Umsetzung der Anhang-I-Pflichten.
Der CRA verpflichtet zur Meldung von Schwachstellen und Sicherheitsvorfaellen innerhalb von 24 Stunden. ENISA-Meldewege und Incident-Response-Planung.
Eine SBOM ist eine maschinenlesbare Stückliste aller Komponenten einer Software: eigene Module, Open-Source-Bibliotheken, zugekaufte Komponenten und deren Abhängigkeiten, jeweils mit Version, Lizenz und Herkunft. Sie macht die Software-Lieferkette transparent und beantwortet im Ernstfall in Minuten die Frage, welche Produkte eine verwundbare Komponente enthalten. Gängige Formate sind CycloneDX und SPDX.
Ja. Der CRA (Verordnung (EU) 2024/2847) verlangt von Herstellern, die Komponenten ihrer Produkte zu dokumentieren, mindestens die obersten Abhängigkeitsebenen als SBOM, und sie der Marktüberwachung auf Verlangen vorzulegen. In Deutschland ist das BSI zuständig; die Anforderungen konkretisiert die Technische Richtlinie TR‑03183‑2. Die Meldepflichten für aktiv ausgenutzte Schwachstellen gelten ab dem 11. September 2026, die volle CRA-Anwendbarkeit ab dem 11. Dezember 2027.
CycloneDX stammt von der OWASP-Community und ist auf Sicherheitsanwendungen ausgelegt: Schwachstellenabgleich, VEX-Integration, DevSecOps-Toolchains. SPDX kommt von der Linux Foundation, ist als ISO/IEC
5962 normiert und historisch stark in der Lizenz-Compliance. Beide sind maschinenlesbar und vom BSI akzeptiert. In der Praxis entscheidet oft das Ökosystem: Wer Dependency-Track und Security-Tools nutzt, fährt meist mit CycloneDX besser; wer primär Lizenzpflichten managt, mit SPDX. Viele Werkzeuge exportieren beide Formate.
Als Minimum haben sich die NTIA Minimum Elements etabliert: Komponentenname, Version, Lieferant, eindeutige Identifikatoren (etwa purl oder CPE), Abhängigkeitsbeziehungen, Ersteller der SBOM und Zeitstempel. Die BSI TR‑03183–2 ergänzt unter anderem Angaben zu Lizenzen und Hashwerten. Wichtig ist die eindeutige Identifizierbarkeit jeder Komponente, sonst scheitert der automatische Abgleich mit Schwachstellendatenbanken.
Etablierte Open-Source-Werkzeuge sind Syft (Anchore) und Trivy (Aqua Security), beide erzeugen CycloneDX und SPDX aus Quellcode, Artefakten und Container-Images. Microsoft stellt das SBOM Tool bereit, GitLab und GitHub generieren SBOMs direkt in der Pipeline. Für die Verwaltung und den CVE-Abgleich hat sich Dependency-Track (OWASP) etabliert. Die Toolfrage ist selten der Engpass; entscheidend ist die automatisierte Erzeugung bei jedem Release.
Eine CycloneDX-SBOM im JSON-Format enthält einen Metadatenblock (Produkt, Version, Ersteller, Zeitstempel) und eine Komponentenliste. Ein Eintrag sieht vereinfacht so aus: name 'log4j-core', version '2.17.1', purl 'pkg:maven/org.apache.logging.log4j/log4j-core@2.17.1', Lizenz 'Apache-2.0', Hash des Artefakts. Dazu kommen die Abhängigkeitsbeziehungen zwischen den Komponenten. Bei typischen Anwendungen kommen schnell mehrere hundert bis tausende Einträge zusammen, weshalb manuelle Pflege ausscheidet.
VEX (Vulnerability Exploitability eXchange) ist das Gegenstück zur SBOM: ein maschinenlesbares Statement des Herstellers, ob ein Produkt von einer bekannten Schwachstelle tatsächlich betroffen ist. Ohne VEX erzeugt der SBOM-Abgleich mit CVE-Datenbanken viele Fehlalarme, weil eine enthaltene Komponente nicht automatisch ausnutzbar ist. Mit VEX dokumentieren Sie begründet 'nicht betroffen' und konzentrieren die Behebung auf reale Risiken.
Ja. Container-Images sind sogar der häufigste Anwendungsfall: Werkzeuge wie Syft und Trivy scannen Images inklusive Betriebssystempaketen. Für Firmware und eingebettete Systeme ist die Erzeugung anspruchsvoller (Binäranalyse, Yocto- und Buildroot-Integration), aber gerade dort greift der CRA, weil Produkte mit digitalen Elementen im Fokus stehen. Hersteller vernetzter Geräte sollten früh beginnen.
NIS 2 verlangt Sicherheit in der Lieferkette: Betroffene Unternehmen müssen die Risiken ihrer Zulieferer und Dienstleister steuern. Eine SBOM-Anforderung an Softwarelieferanten ist dafür das praktischste Instrument, denn ohne Komponententransparenz lässt sich Lieferkettenrisiko nicht bewerten. Wer als Zulieferer großer Unternehmen auftritt, wird SBOMs zunehmend vertraglich zusichern müssen, unabhängig von der eigenen CRA-Betroffenheit.
Bewährt hat sich eine geteilte Verantwortung: Engineering erzeugt SBOMs automatisiert im Build, Produktsicherheit oder PSIRT verwaltet sie zentral und verantwortet den Schwachstellenabgleich, Compliance nutzt sie für CRA-Dokumentation und Kundennachweise, der Einkauf fordert sie von Lieferanten ein. Ohne benannten Owner versanden SBOM-Initiativen erfahrungsgemäß nach dem ersten Proof of Concept.
Die Werkzeuge selbst sind überwiegend Open Source und kostenfrei. Der Aufwand liegt in der Integration: Pipeline-Anpassung, zentrale Verwaltung, VEX-Prozess und Lieferantensteuerung. Ein Readiness-Assessment mit Roadmap ist in ein bis zwei Wochen machbar; die Umsetzung hängt von der Anzahl der Produkte und Pipelines ab. Wir kalkulieren transparent nach Scope und beginnen mit den Produkten, die zuerst unter die CRA-Fristen fallen.
Die SBOM ist die Inventargrundlage des Schwachstellenmanagements für Software-Komponenten: Der kontinuierliche Abgleich der SBOM gegen CVE-Feeds zeigt, welche Produkte von neuen Schwachstellen betroffen sind, VEX bewertet die tatsächliche Ausnutzbarkeit, und die Behebung läuft über Ihre Patch- und Release-Prozesse. Der CRA verlangt genau diese Kette; ab dem 11. September
2026 inklusive Meldung aktiv ausgenutzter Schwachstellen an ENISA binnen
24 Stunden.
Entdecken Sie, wie wir Unternehmen bei ihrer digitalen Transformation unterstützen
Technologiekonzern aus Deutschland
KI-Prozessoptimierung für bessere Produktionseffizienz
Automatisierungsspezialist aus Deutschland
Intelligente Vernetzung für zukunftsfähige Produktionssysteme
Industriekonzern aus Deutschland
Smarte Fertigungslösungen für maximale Wertschöpfung
Stahlhandelsunternehmen aus Deutschland
Digitalisierung im Stahlhandel
Ist Ihr Unternehmen bereit für den nächsten Schritt in die digitale Zukunft? Kontaktieren Sie uns für eine persönliche Beratung.
Unsere Kunden vertrauen auf unsere Expertise in digitaler Transformation, Compliance und Risikomanagement
Vereinbaren Sie jetzt ein strategisches Beratungsgespräch mit unseren Experten
30 Minuten • Unverbindlich • Sofort verfügbar
Direkte Hotline für Entscheidungsträger
Strategische Anfragen per E-Mail
Für komplexe Anfragen oder wenn Sie spezifische Informationen vorab übermitteln möchten