Wir unterstützen Sie bei der systematischen Bewertung und Optimierung Ihrer Lieferketten. Von der Risikoidentifikation bis zur Implementierung von Resilienzmaßnahmen – für eine transparente und zukunftssichere Lieferkette.
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Eine integrierte Lieferkettenbewertung, die sowohl operative Risiken als auch Compliance- und Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigt, schafft einen signifikanten Mehrwert. Investitionen in Transparenz und Resilienz zahlen sich durch reduzierte Ausfallrisiken und verbesserte Stakeholder-Beziehungen aus.
Jahre Erfahrung
Mitarbeiter
Projekte
Unser Ansatz für die Lieferkettenbewertung ist systematisch, risikoorientiert und auf Ihre spezifischen Anforderungen zugeschnitten.
Analyse der bestehenden Lieferkette und Risikopotenziale
Entwicklung eines maßgeschneiderten Bewertungsmodells
Durchführung der Bewertung und Risikoanalyse
Ableitung von Optimierungsmaßnahmen
Implementierung und kontinuierliches Monitoring
"Eine resiliente Lieferkette ist heute ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. Die systematische Bewertung und Optimierung von Lieferkettenrisiken schafft nicht nur mehr Sicherheit, sondern eröffnet auch strategische Chancen durch verbesserte Transparenz und Agilität."

Head of Informationssicherheit, Cyber Security
Expertise & Erfahrung:
10+ Jahre Erfahrung, CISA, CISM, Lead Auditor, DORA, NIS2, BCM, Cyber- und Informationssicherheit
Wir bieten Ihnen maßgeschneiderte Lösungen für Ihre digitale Transformation
Umfassende Identifikation und Bewertung von Risiken entlang Ihrer Lieferkette.
Systematische Prüfung und Bewertung von Lieferanten nach diversen Kriterien.
Umsetzung von Maßnahmen zur kontinuierlichen Überwachung und Optimierung.
Eine IT-Lieferkettenbewertung ist die systematische Analyse und Risikobewertung aller externen IT-Dienstleister, Softwareanbieter und Cloud-Provider eines Unternehmens. Sie ist wichtig, weil ueber
80 Prozent der Cyberangriffe ueber Drittanbieter erfolgen. Regulatorische Rahmenwerke wie NIS-2 (Artikel 21), DORA (Kapitel V) und ISO 27001 (Anhang A.15) verpflichten Unternehmen, die Sicherheitslage ihrer IT-Lieferanten kontinuierlich zu ueberwachen und zu dokumentieren.
Gaengige Methoden umfassen Sicherheitsfragebogen (SIG, CAIQ), automatisierte Security Ratings (z.B. Bitsight, SecurityScorecard), ISO‑27001-Zertifizierungspruefungen, Penetrationstests und Vor-Ort-Audits. Best Practice ist ein risikobasierter Ansatz: Kritische Lieferanten mit Zugang zu sensiblen Daten erhalten umfassende Bewertungen, waehrend unkritische Lieferanten ueber Self-Assessments bewertet werden.
NIS-2 (Artikel
21 Absatz 2d) verlangt von betroffenen Unternehmen Sicherheitsmassnahmen fuer die Lieferkette, einschliesslich der Sicherheitsaspekte in den Beziehungen zu Lieferanten und Dienstleistern. Konkret muessen Unternehmen die Cybersicherheitspraktiken ihrer Zulieferer bewerten, vertragliche Sicherheitsanforderungen festlegen und die Einhaltung ueberwachen. Die EU ICT Supply Chain Security Toolbox gibt hierfuer einen koordinierten Rahmen vor.
DORA (Digital Operational Resilience Act) gilt spezifisch fuer den Finanzsektor und hat strengere Anforderungen als NIS-2: Finanzunternehmen muessen ein Register aller IKT-Drittanbieter fuehren, vertragliche Mindestanforderungen einhalten (Artikel 28‑30) und kritische IKT-Drittanbieter werden direkt von den Europaeischen Aufsichtsbehoerden ueberwacht. NIS-2 ist der allgemeine Rahmen, DORA die spezialgesetzliche Ergaenzung fuer Finanzdienstleister.
Ein Lieferanten-Scoring-System bewertet IT-Dienstleister anhand gewichteter Kriterien in Kategorien wie Informationssicherheit (ISO‑27001-Zertifizierung, technische Kontrollen), Datenschutz (DSGVO-Konformitaet), Verfuegbarkeit (SLAs, Disaster Recovery), finanzielle Stabilitaet und regulatorische Compliance. Lieferanten werden in Kritikalitaetsklassen eingeteilt (kritisch, wichtig, standard), die Bewertungstiefe und Prueffrequenz bestimmen.
Typische IT-Lieferkettenrisiken umfassen Supply-Chain-Angriffe (wie SolarWinds und MOVEit), kompromittierte Software-Updates, unsichere APIs, fehlende Sicherheitspatches bei Subunternehmern, Datenabfluss ueber Drittanbieter und Abhaengigkeit von einzelnen Cloud-Providern. Besonders kritisch sind Tier-2-Lieferanten, die indirekt Zugang zu Systemen haben — nur
42 Prozent der Unternehmen haben hier Transparenz.
ADVISORI begleitet Sie durch den gesamten Vendor-Risk-Assessment-Prozess: Aufbau eines Lieferanteninventars mit Kritikalitaetseinstufung, Entwicklung massgeschneiderter Bewertungskriterien nach ISO 27001 und ISO 27036, Durchfuehrung von Lieferantenaudits, Implementierung eines kontinuierlichen Monitoring-Systems und Sicherstellung der Compliance mit NIS-2 und DORA. Von der Erstanalyse bis zum laufenden Third-Party-Risikomanagement.
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