Von der Gap-Analyse bis zur Prüfungsbegleitung. Über 600 gemeldete IKT-Vorfälle seit Januar 2025, laufende §44-Sonderprüfungen und der neue IDW-Prüfungsstandard EPS 528 zeigen: Die BaFin macht Ernst mit DORA. Wir machen Ihr Unternehmen prüfungssicher — systematisch, effizient und auf Basis unserer ISO 27001-zertifizierten Methodik.
Bereit für den nächsten Schritt?
Schnell, einfach und absolut unverbindlich.
Oder kontaktieren Sie uns direkt:










Jahre Erfahrung
Mitarbeiter
Projekte
Wir verfolgen einen strukturierten, aber pragmatischen Ansatz. Kein Overengineering, keine Papier-Compliance — sondern Resilienz, die im Tagesgeschäft funktioniert und jeder BaFin-Prüfung standhält.
Phase 1 — Assessment: Systematische Ist-Analyse Ihrer IKT-Governance gegen alle DORA-Anforderungen. Benchmark gegen Branchenstandards, Identifikation regulatorischer Gaps und Quick Wins.
Phase 2 — Design: Konzeption der erforderlichen Frameworks, Prozesse und Rollenmodelle. Einrichtung des IKT-Risikomanagers, Definition von Meldeketten und Eskalationswegen.
Phase 3 — Implementierung: Schrittweise Umsetzung mit minimalem Einfluss auf den laufenden Betrieb. Integration in bestehende ISMS-, BCM- und Outsourcing-Strukturen.
Phase 4 — Operationalisierung: Verankerung im Tagesgeschäft mit KPI-Tracking, automatisiertem Monitoring und regelmäßigen Resilienz-Übungen. Denn DORA ist kein Projekt — es ist ein Dauerzustand.
Phase 5 — Prüfungsvorbereitung: Gezielte Vorbereitung auf IDW EPS 528-Prüfungen, BaFin-Sonderprüfungen und interne Revisionen. Dokumentation, Nachweisführung und Dry Runs.
Wir bieten Ihnen maßgeschneiderte Lösungen für Ihre digitale Transformation
Wo stehen Sie wirklich? Unser Readiness Assessment bewertet Ihre aktuelle IKT-Governance systematisch gegen alle DORA-Anforderungen — von ICT-Risikomanagement über Incident Reporting bis zum Drittparteien-Register. Sie erhalten einen detaillierten Gap-Report mit priorisiertem Maßnahmenplan, Aufwandsschätzung und Zeitplan. Unternehmen mit bestehendem ISMS (z.B. ISO 27001) haben erfahrungsgemäß bereits 40–60 % der Anforderungen abgedeckt.
DORA Art. 5–16 verlangt ein umfassendes IKT-Risikomanagement-Framework — deutlich über das hinaus, was BAIT und MaRisk bisher forderten. Wir konzipieren und implementieren dieses Framework passgenau für Ihre Organisation: von der Risikotaxonomie über Schutzmaßnahmen und Erkennungsmechanismen bis zur Wiederherstellungsstrategie. Inklusive der neuen Rolle des IKT-Risikomanagers, die DORA erstmals explizit fordert.
Seit Januar 2025 hat die BaFin über 600 schwerwiegende IKT-Vorfälle registriert — und prüft explizit, ob dokumentierte Incident-Response-Prozesse existieren und regelmäßig geübt werden. Wir implementieren ein vollständiges Incident-Management-System: von der automatisierten Erkennung und Klassifikation über definierte Meldeketten bis zum fristgerechten BaFin-Reporting. Inklusive regelmäßiger Tabletop-Übungen, damit Ihr Team im Ernstfall nicht zum ersten Mal den Prozess durchläuft.
Das Management von IKT-Drittparteien ist laut Branchenumfragen die größte DORA-Herausforderung — und das aus gutem Grund: 75 % der kritischen Auslagerungsdienstleister stammen aus Drittstaaten. DORA verlangt ein vollständiges Informationsregister über alle vertraglichen Vereinbarungen mit IKT-Drittdienstleistern — die nächste Einreichungsfrist bei der BaFin ist der 30. März 2026. Wir bauen Ihr Register auf, analysieren Konzentrationsrisiken und entwickeln tragfähige Exit-Strategien für kritische Provider.
DORA Art. 24–27 fordert regelmäßiges Testing der digitalen operationellen Resilienz — für systemrelevante Institute einschließlich Threat-Led Penetration Testing (TLPT) nach dem TIBER-EU-Framework. Wir planen und begleiten Ihre Testprogramme: von Vulnerability Assessments über Szenariobasierte Tests bis zum vollständigen TLPT mit qualifizierten Red-Team-Providern. So stellen Sie sicher, dass Ihre Resilienz nicht nur auf dem Papier besteht.
Suchen Sie nach einer vollständigen Übersicht aller unserer Dienstleistungen?
Zur kompletten Service-ÜbersichtUnsere Expertise im Management regulatorischer Compliance und Transformation, inklusive DORA.
Stärken Sie Ihre digitale operationelle Widerstandsfähigkeit gemäß DORA.
Wir steuern Ihre regulatorischen Transformationsprojekte erfolgreich – von der Konzeption bis zur nachhaltigen Implementierung.
DORA gilt für nahezu den gesamten regulierten Finanzsektor der EU: Kreditinstitute, Versicherungen, Rückversicherer, Wertpapierfirmen, Zahlungsdienstleister, E-Geld-Institute, Kryptowerte-Dienstleister, Zentralverwahrer und zentrale Gegenparteien. Auch kritische IKT-Drittdienstleister (z.B. Cloud-Provider), die Dienstleistungen für diese Unternehmen erbringen, fallen unter den Anwendungsbereich. Mit dem Finanzmarktdigitalisierungsgesetz (FinmadiG) hat Deutschland den Anwendungsbereich national noch erweitert — auch Unternehmen, die bisher nicht unter KRITIS fielen, können jetzt betroffen sein.
DORA ist seit dem 17. Januar
2025 verbindlich anzuwenden — und die BaFin prüft bereits aktiv. Im Dezember
2025 informierte die BaFin über 4.500 Teilnehmer in einem virtuellen Event über ihre Erwartungshaltung. Erste §44-Sonderprüfungen mit DORA-Schwerpunkt haben bereits stattgefunden. Das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) finalisiert derzeit den Prüfungsstandard EPS 528, der festlegt, wie Abschlussprüfer die DORA-Compliance bewerten. Für das Prüfungsjahr
2025 gibt es zwar Erleichterungen für Mängel, die bis Jahresende behoben wurden — ab
2026 gilt diese Kulanz nicht mehr.
Das Informationsregister ist eine zentrale DORA-Anforderung: Finanzunternehmen müssen ein vollständiges Verzeichnis aller vertraglichen Vereinbarungen mit IKT-Drittdienstleistern führen und der BaFin zur Verfügung stellen. Die nächste Einreichungsfrist ist der 30. März 2026. Die BaFin hat im Februar
2026 eigene Workshops zur Einreichung veranstaltet und die Anforderungen konkretisiert. Das Register muss unter anderem Angaben zur Art der Dienstleistung, zur Kritikalität, zu Subunternehmen und zu vertraglichen Ausstiegsmöglichkeiten enthalten.
DORA ist sektorspezifisch für den Finanzsektor und geht in mehreren Bereichen deutlich über NIS 2 hinaus: strengere Anforderungen an das ICT-Risikomanagement, verpflichtende Threat-Led Penetration Tests (TLPT), ein detailliertes Drittparteien-Regulierungsregime und ein EU-weites Oversight-Framework für kritische IKT-Provider. NIS 2 gilt branchenübergreifend. Für Finanzunternehmen hat DORA Vorrang (lex specialis) — die NIS2-Anforderungen gelten nur ergänzend, soweit DORA sie nicht bereits abdeckt. Das BSI hat diese Abgrenzung in einem eigenen Informationspaket konkretisiert.
DORA ermächtigt die Aufsichtsbehörden zu erheblichen Sanktionen. Für IKT-Drittanbieter können Bußgelder bis zu
1 % des durchschnittlichen weltweiten Tagesumsatzes verhängt werden — und zwar täglich, bis die Compliance hergestellt ist. Für Finanzunternehmen selbst können die zuständigen nationalen Behörden verwaltungsrechtliche Sanktionen und Maßnahmen nach nationalem Recht verhängen. Die BaFin hat bereits signalisiert, dass sie DORA-Verstöße konsequent verfolgen wird.
Die Kosten hängen stark vom Reifegrad Ihrer bestehenden IKT-Governance ab. Unternehmen mit einem etablierten ISMS (z.B. ISO 27001) und funktionierenden BAIT/MaRisk-Prozessen haben erfahrungsgemäß bereits 40–
60 % der DORA-Anforderungen abgedeckt. Der zusätzliche Aufwand konzentriert sich dann auf das Informationsregister, das formalisierte Incident Reporting und das erweiterte Resilience Testing. Für eine belastbare Aufwandsschätzung empfehlen wir ein initiales Readiness Assessment — daraus ergibt sich ein konkreter, priorisierter Maßnahmenplan mit realistischer Budgetplanung.
Eine Branchenumfrage des IT-Finanzmagazins zeigt: Das Management von IKT-Drittparteien liegt mit deutlichem Abstand auf Platz
1 der DORA-Herausforderungen. Der Grund ist die extreme Heterogenität der Abhängigkeiten:
75 % der kritischen Auslagerungsdienstleister stammen aus Drittstaaten. Finanzunternehmen müssen begründen können, warum sie bestimmte Anbieter für kritische Funktionen einsetzen, die Substituierbarkeit bewerten und tragfähige Exit-Szenarien vorhalten. Die europäische Benennung kritischer IKT-Drittanbieter durch die ESAs stellt eine Zäsur dar — erstmals wird dort angesetzt, wo sich Abhängigkeiten real bündeln.
Entdecken Sie, wie wir Unternehmen bei ihrer digitalen Transformation unterstützen
Bosch
KI-Prozessoptimierung für bessere Produktionseffizienz

Festo
Intelligente Vernetzung für zukunftsfähige Produktionssysteme

Siemens
Smarte Fertigungslösungen für maximale Wertschöpfung

Klöckner & Co
Digitalisierung im Stahlhandel

Ist Ihr Unternehmen bereit für den nächsten Schritt in die digitale Zukunft? Kontaktieren Sie uns für eine persönliche Beratung.
Unsere Kunden vertrauen auf unsere Expertise in digitaler Transformation, Compliance und Risikomanagement
Vereinbaren Sie jetzt ein strategisches Beratungsgespräch mit unseren Experten
30 Minuten • Unverbindlich • Sofort verfügbar
Direkte Hotline für Entscheidungsträger
Strategische Anfragen per E-Mail
Für komplexe Anfragen oder wenn Sie spezifische Informationen vorab übermitteln möchten