DORA Schulung & Awareness: Pflichttraining für digitale Resilienz

DORA verlangt für Finanzunternehmen Schulungen zur IKT-Sicherheit und digitalen Resilienz.

  • 01Rollenspezifische Schulungskonzepte nach DORA Art. 13
  • 02Pflichttrainings für Vorstand und Geschäftsleitung gemäß Art. 5
  • 03Nachvollziehbare Dokumentation von Teilnahme und Lernzielen
  • 04E-Learning, Präsenztraining und Awareness-Kampagnen aus einer Hand
  • 05Messbare Awareness-Steigerung statt Pflichterfüllung auf dem Papier
11+Jahre Erfahrung
120+Mitarbeitende
540+Projekte
ISO 27001zertifiziert

DORA Training & Awareness: Regulatorische Anforderungen und Umsetzung

Der Digital Operational Resilience Act verpflichtet Finanzunternehmen ab dem 17. Januar 2025 zur Einführung verpflichtender IKT-Sicherheits-Awareness-Programme und DORA-Schulungen als feste Module im Mitarbeiterschulungsprogramm (Art. 13 Abs. 6 DORA). Die Schulungen müssen für alle Mitarbeiter und die Geschäftsleitung gelten und eine Komplexität aufweisen, die dem Aufgabenbereich der jeweiligen Funktion entspricht. Wir begleiten Sie bei der Entwicklung, Umsetzung und Dokumentation Ihres DORA-Schulungskonzepts.

2 Leistungsbausteine

Was wir für Sie übernehmen

Einzeln buchbar oder als durchgängiges Programm.

01

DORA Awareness-Programme

Entwicklung und Durchführung zielgruppenspezifischer Awareness-Programme zur Förderung des Risikobewusstseins im Kontext von DORA.

  • Zielgruppenspezifische Sensibilisierungskampagnen
  • Entwicklung von Awareness-Materialien und Kommunikationsstrategien
  • Durchführung von Sensibilisierungsworkshops und Infoveranstaltungen
  • Messung und Evaluation der Awareness-Maßnahmen
02

DORA Schulungsprogramme

Entwicklung und Implementierung maßgeschneiderter Schulungsprogramme zu DORA-Anforderungen und deren praktischer Umsetzung.

  • Rollen- und funktionsspezifische Schulungsmodule
  • Entwicklung von E-Learning-Kursen und interaktiven Lernmaterialien
  • Durchführung von Schulungen und Workshops
  • Integration in bestehende Learning Management Systeme

5 Phasen

Unser Vorgehen

Wir entwickeln mit Ihnen gemeinsam ein maßgeschneidertes DORA Training & Awareness Programm, das auf die spezifischen Anforderungen und Besonderheiten Ihres Unternehmens zugeschnitten ist.

  1. Analyse des Schulungsbedarfs und der Zielgruppen

  2. Entwicklung eines passgenauen Trainingskonzepts

  3. Erstellung von Schulungsmaterialien und E-Learning-Modulen

  4. Durchführung von Schulungen und Sensibilisierungsmaßnahmen

  5. Evaluation und kontinuierliche Verbesserung des Trainingsprogramms

Sarah Richter

Ansprechpartner

Sarah Richter

Head of Informationssicherheit, Cyber Security

10+ Jahre Erfahrung, CISA, CISM, Lead Auditor, DORA, NIS2, BCM, Cyber- und Informationssicherheit

Die Einführung unseres DORA Awareness Programms hat nicht nur das Verständnis für digitale Resilienz in allen Unternehmensbereichen signifikant verbessert, sondern auch zu einer spürbaren Reduzierung von IT-Sicherheitsvorfällen geführt. Die maßgeschneiderten Schulungsmaterialien und interaktiven Workshops haben wesentlich dazu beigetragen, dass DORA-Compliance nicht als Pflichtübung, sondern als integraler Bestandteil unserer Unternehmenskultur verstanden wird.

6 FRAGEN, KURZ BEANTWORTET

Häufig gestellte Fragen zu DORA Training & Awareness

Was verlangt Art. 13 DORA konkret an Schulung und Sensibilisierung?

Art. 13 verpflichtet Finanzunternehmen, Schulungsprogramme zu IKT-Sicherheit und digitaler operationeller Resilienz für alle Mitarbeitenden bereitzustellen, mit erweiterten Anforderungen für Mitglieder des Leitungsorgans. Ziel ist ein ausreichendes Wissensniveau, um IKT-Risiken im jeweiligen Aufgabenbereich zu erkennen und angemessen zu reagieren, nicht nur eine einmalige Grundlagenschulung.

Wer muss an DORA-Schulungen teilnehmen?

Grundsätzlich alle Mitarbeitenden des Finanzunternehmens, mit inhaltlich vertieften Anforderungen für das Leitungsorgan, das seine Aufsichtspflicht über IKT-Risiken nur mit ausreichendem Fachverständnis wahrnehmen kann. Auch Mitarbeitende ohne direkten IT-Bezug sollten grundlegende Awareness-Inhalte erhalten, da menschliches Fehlverhalten ein häufiger Einfallsvektor für IKT-Vorfälle ist.

Wie oft müssen DORA-Schulungen wiederholt werden?

DORA schreibt keine feste Wiederholungsfrequenz vor, in der Praxis hat sich aber eine jährliche Auffrischung als Mindeststandard etabliert, ergänzt um anlassbezogene Schulungen nach wesentlichen Änderungen der Bedrohungslage oder nach einem größeren IKT-Vorfall. Eine einmalige Schulung ohne Wiederholung erfüllt die Anforderung an ein fortlaufendes Sensibilisierungsprogramm in der Regel nicht.

Welche Awareness-Tools eignen sich für die laufende Sensibilisierung, speziell im Versicherungssektor?

Geeignet sind Plattformen, die Schulungsinhalte automatisiert an neue Bedrohungsmuster anpassen und den Teilnahmestatus nachvollziehbar dokumentieren, statt nur statische Präsentationen bereitzustellen. Im Versicherungssektor sind zusätzlich Inhalte sinnvoll, die branchentypische Angriffsvektoren wie Social Engineering gegenüber Kundendaten abdecken, da diese hier ein besonders relevantes Risiko darstellen.

Wie wird "Compliance Fatigue" bei wiederkehrenden Pflichtschulungen vermieden?

Wirksam ist eine Kombination aus kürzeren, häufigeren Lerneinheiten statt einer langen Jahresschulung, sowie eine Personalisierung der Inhalte nach tatsächlichem Aufgabenbereich, damit Mitarbeitende nicht wiederholt irrelevante Themen durchlaufen. Schulungen, die ausschließlich als Pflichtübung ohne erkennbaren Praxisbezug wahrgenommen werden, verlieren erfahrungsgemäß schnell an Wirksamkeit, unabhängig von der Wiederholungsfrequenz.

Wie wird der Schulungserfolg nachgewiesen?

Üblich sind dokumentierte Teilnahmequoten, Wissensabfragen im Anschluss an die Schulung sowie, wo möglich, eine Auswertung praktischer Indikatoren wie der Klickrate bei simulierten Phishing-Tests im Zeitverlauf. Eine reine Teilnahmebestätigung ohne Wissensüberprüfung zeigt zwar formale Compliance, aber keinen belastbaren Nachweis, dass die Inhalte tatsächlich verstanden wurden.

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